Drucken

Liebe Schwestern und Brüder, Freunde und Unterstützer, herzliche Grüße aus Rom!

P. Thomas Varghese, MSFSDie Missionare von St. Francis de Sales (Fransalianer) sind eine internationale Kongregation, die Pater Peter Mermier vor 180 Jahren im französischen Annecy gründete. Heute arbeiten wir in 32 Ländern mit rund 1600 Mitgliedern. Neben traditioneller Missionsarbeit engagieren wir uns in vielen sozialen Entwicklungsprojekten wie etwa Bildung und Unterstützung der Jugend, Projekte für die ganzheitliche Entwicklung von Menschen, die in einem bedrohlichen Umfeld leben, und weitere Projekte wie die Stärkung der Frauen, der Schutz der Umwelt und die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser. Wir stehen und arbeiten für eine nachhaltige Entwicklung. In unseren 170 Schulen auf drei Kontinenten unterrichten und bilden wir über 160.000 Kinder aus. Von ihnen gehören über 50.000 zum Rand der Gesellschaft.

Fürsorge für die vom Coronavirus Betroffenen

Seit im Dezember letzten Jahres erstmals von China über den Coronavirus berichtet wurde, hat er sich über die ganze Welt verbreitet. Die Weltgesundheitsorganisation hat ihn zur Pandemie erklärt und schätzt, dass über 10% der Weltbevölkerung von diesem tödlichen Virus infiziert ist. Bis heute (16.12.2020) gibt es 72.200.000 positiv getestete Fälle und 1.630.521 Menschen verloren ihr Leben. Am stärksten betroffen sind die Armen. Millionen Menschen haben ihren Lebensunterhalt verloren, Kinder wurden gezwungen, für Monate daheim zu bleiben. Kirchen und Anbetungsstätten wurden geschlossen. Millionen von Menschen sind gestrandet und es fehlt ihnen an den Grundbedürfnissen. Die ganze Welt sucht noch nach medizinischer, politischer und wirtschaftlicher Lösung für dieses enorme Problem, welches die Weltgeschichte verändert hat. Was noch vor kurzer Zeit im Bereich Medizin, Politik und Wirtschaft als ganz stabiler Zustand ausgesehen hat, hat sich auf den Kopf gestellt, - und wir müssen uns mit dem Virus und seinen Auswirkungen in den kommenden Monaten befassen.
All unsere Provinzen und Missionsstationen in 32 Ländern unterstützen zahllose hilfsbedürftige Menschen geistlich, materiell und medizinisch. Hunderte Mitbrüder sind aktiv engagiert, den Menschen reguläre Gottesdienste über TV, Radio und soziale Netzwerke anzubieten.
Die Missionsentwicklungsbüros der Missionare von St. Francis de Sales, gelegen in verschiedenen Provinzen und Missionsstationen, haben schnell auf diese Notsituation geantwortet um den Menschenmassen zu helfen, denen die Grundbedürfnisse des Lebens fehlen. Wir haben die Familien und Gruppen herausgefiltert, die stark nachteilig von dem lockdown beeinträchtigt wurden, besonders die eingeborenen Stämme, Gastarbeiter und elternlosen Kinder. Wir haben sie zu Gesundheitsstationen und Versorgungslagern gebracht, wo sie medizinische Hilfe und das Lebensnotwendigste (Reis, Öl, Gemüse u.a. ) erhalten, was ihren Lebensunterhalt während dieser Tage des sozialen Ausgestoßen seins, sichert. Dadurch haben wir hunderten Familien einen Hoffnungsschimmer gegeben. In 13 Ländern, verbreitet über Afrika, Asien und Südamerika, haben wir 160.000 Familien unterstützt und mehr als zehn unserer Schulen wurden von den örtlichen Regierungsstellen als Quarantäneunterkünfte genutzt. Die meisten dieser Familien wurden während dieser schwierigen Zeit von den staatlichen Hilfseinrichtungen benachteiligt. Wir danken Gott, dass er es uns ermöglicht, diesen leidenden Schwestern und Brüdern in ihrer Not zu helfen. Wir danken all unseren Gönnern und Wohltätern aufrichtig für ihre Gebete und Unterstützung.

Eine Schule für die Kinder der Massai in Kenia

Il Bissil ist ein ländliches Handlungszentrum, gelegen an der Hauptstraße von Nairobi nach Namanga in Kenia. Die Mehrheit der Einwohner gehört zu dem Nomadenstamm der Massai. Unsere Missionare arbeiten dort seit zwei Jahren und seit ein paar Monaten sind sie dabei eine Grundschule für die Massai-Kinder zu bauen. Die Alphabetisierungsrate ist dort sehr gering und die Massai-Kinder ziehen es vor von früher Kindheit an mit ihren Tierherden zu wandern, statt die Schule zu besuchen. Es herrscht ein akuter Mangel an guten Schulen und ausgebildeten Lehrern. Deshalb haben wir entschieden, dort eine gute Schule zu errichten. Die Schule sollte im Februar 2021 eröffnen. Aber leider stoppte Geldmangel die Fertigstellung des Baus. Wir suchen Spender, die uns bei unserer Arbeit, die ländlichen Kinder zu erziehen, unterstützen.

Unsere neue Mission in Indonesien

Die Diözese von Larantuka ist eine von mehreren Diözesen auf der Insel Flores, Indonesien in Süd-Ostasien. Die Mehrheit der Bevölkerung ist muslimisch. Es gibt dort vier Diözesen: Diözese Ruteng im Westteil von Flores, Erzdiözese Ende im mittleren Teil von Flores, die Diözesen Maumere und Larantuka liegen im Ostteil von Flores. Zusammen mit der Diözese von Denpasar in Bali bilden diese Diözesen eine kirchliche Provinz, genannt „kirchliche Provinz Ende“.

Die Diözese Larantuka liegt im Ostteil von Flores, sie umfasst den Ostteil der Insel und die angrenzenden Inseln Adonara und Lembata, gelegen zwischen den Längsgraden 122,35° - 123,57° und den südlichen Breitengraden 7° - 8,5°. Die Größe des Territoriums, einschließlich des Meers dehnt sich auf über 15.000km² aus. Natur und Klima: das ganze Gebiet besteht aus Land und Meer. Das ganze Land von diesen vier Inseln ( Ostteil von Flores, Adonara, Lembata) besteht aus Bergen und Hügeln, sehr wenig Flachgebiete. Die Erde ist fruchtbar, aber das Problem ist fehlendes Wasser. Es ist ein trockenes Land.
Die Menschen bebauen das Land als Bauern. Die Ernte ist vom Regen abhängig, regnet es nur kurz oder unberechenbar, gibt es gewöhnlich keine Ernte. Sie bestreiten ihren Lebensunterhalt von Fischen, Schweinezucht, Aufzucht von Hühnern, Gemüseanbau und verkaufen ihre Produkte wie Brot und Kuchen. Einige wenige haben Arbeit als Lehrer oder Staatsbedienstete.

Die Welt braucht mehr Missionare: Missionarpatenschaftsprogramm

In einigen Teilen der Welt werden Kirchen geschlossen und in einigen anderen Gebieten herrscht eine große Not der Priester für die Menschen Gottes zu sorgen. Unsere Kongregation ist gesegnet mit vielen Berufungen zu religiösem und priesterlichem Leben, besonders in Afrika und Asien. Neben vielen kleineren Instituten und kirchlichen Schulen in verschiedenen Teilen der Welt haben wir unsere Hauptsitze in Indien und Tansania. Dort bieten wir ganzheitliche und geistliche Bildung für Priesteramtskandidaten. Wir haben auch größere Institute in Fribourg (Schweiz), in Kamerun, auf den Philippinen und in Mosambik. Diese Zentren der geistlichen Orientierung und höheren Schulen bereiten unsere künftigen Priester darauf vor, sich selbst auszustatten für die notwendigen Aufgaben der Kongregation in den verschiedenen Teilen der Welt.
In vielen unserer fernen Missionen, (Grenzmission oder Außenbezirksmission), besonders in Afrika, werden die Priester großartig von Katechisten – Frauen wie Männer- unterstützt. Diese strenggläubigen Frauen und Männer, Frauen und Männer von tiefem Glauben und beispielhaftem Leben unterrichten den Katechismus in den entlegensten Dörfern und bereiten die Menschen auf den Empfang der Sakramente vor. Wir haben Zentren, solche Leute zu effektiven Mitarbeitern in der Mission zu trainieren. Die Ausbildung von Priestern und Katechisten erfordert viel Geld. Daher suchen wir Leute, die uns in der Ausbildung dieser Leute im Gebet und mit Spenden unterstützen.

Messstipendien für die Priester

Ein Messstipendium ist ein Geschenk für die Priester, die Hl. Messen nach dem Anliegen der Spender oder für Verstorbene feiern. Eine Messspende unterstützt den Priester und seine pastoralen Aktivitäten. Mit eurem Messstipendium vertraut ihr eure persönlichen Anliegen oder derer, die ihr liebt, der Gemeinschaft der Kirche an, die sie dann für-sprechend vor Gott trägt.
Die Praxis von Messspenden geht zurück auf die frühe Kirche, als Gläubige Brot und Wein für die Messe oder andere Geschenke zur Unterstützung der Priester und Armen schenkten. Heutzutage ist eine bezahlte Messe, genannt ein Messstipendium, ein Weg für die Gläubigen, ein besonderes Anliegen in die Feier der Heiligen Eucharistie einzubringen. Dieses Opfer verbindet den Spender eng mit dem Leben und den Aufgaben der Kirche –der Leib Christi- da die Spende zu einer materiellen Unterstützung der kirchlichen Verwalter und deren pastoralen Aktivitäten wird. Das materielle Geschenk bestreitet nicht nur den Lebensunterhalt des Priesters, es ist auch Ausdruck eines eigenen Geschenks an Gott. In den meisten Ländern der Welt erhalten Priester keine oder nur wenig laufende finanzielle Unterstützung.
Wir haben hunderte von Priestern, die in sehr entlegenen Teilen der Welt arbeiten, die mehr geben, als sie selbst erhalten. Daher ist die Bereitstellung von Messspenden eine große Unterstützung für ihr Leben und ihr geistliches Amt.

Fransalianische Ausbildung für soziale Veränderung (FEST)

MDO hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2019 Förderer für 1000 benachteiligte Kinder aus den MSFS Missionen anzuwerben. Die Förderer werden gebeten, mindestens monatlich einen Beitrag von 10 € oder jährlich 120 € für ein Kind zu geben. Sie erhalten eine Kurzbeschreibung und ein Foto des Kindes. Jährlich bekommen Sie einen Bericht über die Fortschritte des Kindes. Im Moment unterstützen wir über 500 Kinder in schwierigen Verhältnissen. Mit Ihrer Unterstützung könnten wir weitere Kinder aus Armutsgebieten befähigen.

Bereitstellung von sauberem Trinkwasser

Jede Person hat ein Recht auf Wasser. Aber in vielen Teilen der Welt, besonders in Afrika, kämpfen die Menschen um sauberes Trinkwasser. Kinder müssen oft lange Wege auf sich nehmen um sauberes Wasser zu holen. Sie gefährden dabei ihre Gesundheit und versäumen den Schulbesuch. Wir suchen Wohltäter, die Dörfer in Afrika finanziell beim Graben von Brunnen oder beim Kauf von Wassertanks zum Sammeln von Regenwasser unterstützen.

Unterstützung der Priesterausbildung

Die Missionare des Ordens des hl. Franz von Sales werben aus allen Ländern der Welt junge Männer an, bilden sie religiös aus und nehmen sie als Priester in ihrem Orden auf. Die Kosten hierfür betragen jährlich ca. 2000 €. Wir bekommen dazu Geldspenden. Einen jungen Mann auszubilden, heißt, einen Mann Gottes, einen Sozialarbeiter oder Erzieher zu formen. Viele Länder in der Welt fragen nach, um einen geschulten Mann zu erhalten, der Menschen in Not führen und befähigen kann.

Bankverbindung:
Associazione Missionaria di Sales Onlus
Banco Posta, Roma
IBAN: IT38X07601032 0000000 8596744

Ich danke Ihnen allen aufrichtig für Ihre Gebete und großzügigen Spenden für unsere Aufgaben und unseren Einsatz. Ich bitte Sie, weiterhin für uns zu beten. Mit besten Wünschen und Gottes Segen.

P. Thomas Varghese, MSFS